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Feuchttücher bitte nicht ins Klo! 02.04.2020
Unsere Pumpen sind einem Dauerbeschuss durch Feuchttücher ausgesetzt – nicht nur durch Corona. Die Anlagen, die das Abwasser zur Kläranlage leiten, sind durch die Tücher stark gefährdet.
 
Doch nicht nur feuchtes Toilettenpapier haben die Mitarbeiter des Abwasserverbandes im Visier, auch Baby-Feuchttücher ebenso wie Brillenputz-, Erfrischungs- und Abschminktücher. 

Peter Jahn, Meister Kanalnetz beim AV „Untere Döllnitz“, erklärt: „Die langen Fasern der reißfesten, feuchten Tücher lösen sich im Abwasser nicht auf und umwickeln die Pumpen. Da kommt es schnell zu Störungen und die Pumpe, übrigens meist ganz in der Nähe des Verursachers, fällt aus.“ Das wirkt sich sogar auf die Gebühren aus. Er gibt zu bedenken, dass fast die gesamte Menge des Abwassers mit Hilfe von Pumpwerken zur Reinigung auf die 12 Kläranlagen im Verbandsgebiet gefördert wird. Und wenn die Pumpen häufig repariert oder ausgetauscht werden, steigen die Kosten für die Abwasserreinigung. Außerdem kann es dadurch zu Rückstau im Kanal kommen, wenn bei defekten Pumpen das Abwasser nicht weiter abgeleitet werden kann. Peter Jahn rät: „Das muss alles nicht sein. Beachten Sie einfach die Hinweise auf den Packungen! Entsorgen Sie die benutzten Tücher genau wie Babywindeln und Kosmetiktücher in den Abfalleimer. Ins Klo kommt nur Toilettenpapier!“
 
Übrigens, wird das Thema in einem "Erklärfilm von Jung Pumpen" toll veranschaulicht. Klicken Sie einfach hier.
 
Ihr Abwasserverband „Untere Döllnitz“

Kompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge Sachsen 19.06.2018
Anfang Juni fand der erste Hochwasserschutztag in Bad Schandau statt. Ziemlich genau fünf Jahre nach den letzten schweren Überflutungen im Juni 2013 nutzten viele Bürger den Infotag, sich über Hochwasserschutz und Vorsorge zu informieren.
 
 
Wir empfehlen allen interessierten Einwohnern aus unserem Verbandsgebiet einen Besuch im „Kompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge Sachsen“ in Leipzig. Die Mitarbeiter des neuen Kompetenzzentrums beraten Sie gern zu den Themen Hochwasserschutz und Eigenvorsorge.
 
Kontakt: 
BDZ e.V.
Kompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge Sachsen
An der Luppe 2
04178 Leipzig

Tel.: +49 (0)341 / 44 22 979
Fax: +49 (0)341 / 44 21 748
Mail: info@bdz-hochwassereigenvorsorge.de
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"
 
 

Rückstausicherung und Schutz gegen Überflutung 11.06.2018
Alljährlich erreichen den Abwasserverband nach Starkniederschlagsereignissen mehrheitlich erboste Anrufe und Schreiben von Betroffenen, deren Keller voll Abwasser gelaufen sind oder deren Grundstücke aus dem Straßenraum mit Wasser und Abwasser überflutet wurden.

Wir verstehen den Frust unserer Kunden, müssen aber auch darauf hinweisen, dass wir das Wetter nicht beeinflussen können. Und wenn es zu extremen Starkniederschlagsereignissen wie z.B. in Teilen von Oschatz am 09.06.2018 mit Wassermengen über 45 Liter pro m² in nur 2 Stunden kommt, gibt es keine Kanalisation (Anlage), die wirtschaftlich sinnvoll in der Lage wäre, mit solchen Wassermengen klar zu kommen.

Kanalisationen werden heute nach statistischen Regenauswertungen bemessen, die der Deutsche Wetterdienst zur Verfügung stellt. In der Regel für Regenereignisse, die statistisch aller 2 oder 3 Jahre vorkommen.

Der Rückstau oder der Überstau aus Kanalistationen bei solchen Regen wie in den Abendstunden des 09.06.2018 ist also betriebstechnisch gesehen, ganz normal. Aus diesem Grund enthalten alle Satzungen von Abwasserentsorgern, Regelungen, dass sich die Grundstückseigentümer auch entsprechend selbst vor solchen Ereignissen schützen müssen.
Bei uns finden Sie die entsprechende Bestimmung in § 17 der Abwassersatzung, hier auf der Hompage unter "Kundenservice" und weiter "Satzungen".

Auf was Sie bei Ihrem Rückstauschutz achten müssen, das haben verschiedene
Abwasserentsorger und Hersteller sehr anschaulich in kleinen Erklärungsvideos
dargestellt. Nutzen Sie das Internet z.B. mit "youtube" und geben Sie dort in die Suchleiste "Rückstau Münster" oder "Rückstauschutz mal verständlich erklärt" ein, Sie werden tolle Erläuterungen zum Thema finden.
 
Unseren Flyer "Schutz vor Rückstau" finden Sie hier oder als Papier in der Verbandsverwaltung.
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"

Kleinkläranlagen-Wartung: Protokolle nur noch digital 10.01.2018
Für Wartungen ab 01.01.2018 nimmt der Abwasserverband „Untere Döllnitz“ die Wartungsprotokolle privater Kleinkläranlagen (KKA) nur noch in digitaler Form kostenfrei entgegen. Eine entsprechende Satzungsänderung wurde von der Verbandsversammlung im September 2017 beschlossen.

Der Abwasserverband bittet daher alle KKA-Besitzer, sich mit ihren Wartungsunternehmen in Verbindung zu setzen und das Wartungsunternehmen zu ermächtigen, die Wartungsdaten in digitaler Form an den Abwasserverband zu übermitteln.

Zur Hilfestellung finden Sie ein Muster der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung auf unserer Homepage unter Kundenservice/Formulare.

Für analog eingereichte Berichte (Papier bzw. Bilddatei wie *.doc, *.jpg, *.tif, *.pdf u.ä.) die dann händisch in die Datenbanken des Verbandes eingearbeitet werden müssen, entsteht ab Januar 2018 eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5 EUR pro Wartung.
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"


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