Kläranlage Oschatz
Kläranlage Naundorf
Kläranlage Borna
Kläranlage Dahlen


Reinigung, Reparatur und Wartung auf der Kläranlage Oschatz 30.08.2014
... gehören für die technischen Mitarbeiter des Abwasserverbandes "Untere Döllnitz" zu den täglichen Aufgaben.
 
"Nach Starkniederschlagsereignissen muss z.B. die Förderstufe 1 von angeschwemmten Materialien wie Steinen, Holz und Sand gereinigt werden" informiert Herr Banachowicz, Meister Kläranlagen.
 
Die Reinigung und Wartung der Belebungsbecken ist eine jährliche Aufgabe, die in den Sommermonaten, bei trockenem Wetter, stattfindet. In jedem Jahr wird ein SBR Behälter für kurze Zeit außer Betrieb genommen, die Mitarbeiter reinigen den Behälter, reparieren und tauschen wenn nötig die Tellerbelüfter aus.
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz" 

Darlehensprogramm für private Kleinkläranlagen nur noch bis 30.09.2014 29.08.2014
Im Februar 2014 erweiterte der Freistaat Sachsen die Fördermöglichkeiten. Betroffene können noch bis 30.09.2014 zwischen dem Zuschuss und einem zinsgünstigen Darlehen wählen.

Mit diesem Programm unterstützt der Freistaat die Kunden, die die finanziellen Mittel für den Neubau oder die Nachrüstung ihrer Kleinkläranlage zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufbringen können. Bisher sind 15 Anträge auf ein zinsgünstiges Darlehen beim Abwasserverband „Untere Döllnitz“ eingegangen.

„Wir rufen nochmals alle Betroffenen - die bisher nichts unternommen haben - auf, die Fördermöglichkeiten jetzt zu nutzen und nicht länger zu warten. Nach dem 30.09.2014 können unsere Kunden nur noch den gekürzten Zuschuss in Anspruch nehmen“ informiert Frank Streubel.

Bis Ende 2013 wurden in Oschatz, Dahlen, Liebschützberg und Naundorf etwa 2000 Kleinkläranlagen und abflusslose Gruben auf die neue Technik umgestellt. Die Verbandsmitarbeiter überprüften die restlichen 600 Grundstücke und appellierten an die Betroffenen sich beraten zu lassen und die vorhandene Anlage an den gesetzlich geforderten Stand der Technik anzupassen. Kunden die bisher nichts unternommen haben, droht die Stilllegung der nicht mehr gesetzeskonformen Anlage bis hin zu einem Zwangsgeld von 1500 Euro.

Informationen zur Förderung von privaten Kleinkläranlagen finden Sie hier oder als Faltblatt beim Abwasserverband „Untere Döllnitz“.

Ihr Abwasserverband „Untere Döllnitz“

Projekt Betriebs- und Leistungsfähigkeit von vollbiologischen Kleinkläranlagen 25.07.2014
Projektförderung:
Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Projektpartner:
Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft an der HTWK Leipzig
Bildungs- und Demonstrationszentrum für dezentrale Abwasserbehandlung - BDZ e.V. Leipzig

Ziel der Studie ist es zu untersuchen, wie die verschiedenen Kleinkläranlagentechnologien im Praxisbetrieb funktionieren. Im Rahmen des Projektes soll eine Handlungsempfehlung für Verbände, Behörden, Betreiber, Hersteller und Wartungsfirmen erarbeitet werden, die dazu beitragen soll, dass die ordnungsgemäße Abwasserreinigung der Kleinkläranlagen künftig sicherer und noch besser gewährleistet werden kann.

Für ca. 14% der sächsischen Bevölkerung insbesondere im ländlichen Raum werden Kleinkläranlagen keine Übergangslösung sondern dauerhafter Bestandteil der Abwasserentsorgung sein. Experten rechnen mit ca. 110.000 neuen Kleinkläranlagen, die gebaut bzw. nachgerüstet werden müssen. Bisher entsprechen ca. 25.000 Anlagen bereits dem Stand der Technik.

Der Neubau einer vollbiologischen Kleinkläranlage bzw. die Nachrüstung bestehender Anlagen mit einer biologischen Stufe garantieren jedoch noch keine guten Ablaufwerte und damit die Sicherung der Gewässergüte. Im Praxisbetrieb fällt die Leistungsfähigkeit von Kleinkläranlagen sehr unterschiedlich aus. Wesentliche Einflussfaktoren hierfür sind die nicht immer optimal ausgewählten Verfahrenstechniken, die Lebensverhältnisse der Betreiber (Unter- und Überlast) sowie die Qualität der Kontrolle, Wartung und Überwachung.

Um eine konkrete Aussage über die Leistungs- und Funktionsfähigkeit der Anlagen machen zu können, werden im Rahmen des Projektes Wartungsprotokolle von verschiedenen Aufgabenträgern nach vorher festgelegten Kriterien ausgewertet. Zusätzlich zu den Daten aus dem Wartungsprotokoll werden Informationen zum tatsächlichen Wasserverbrauch, zur Qualität der Wartung der Anlage bis hin zu Art der Beratung der Betreiber bei Vor-Ort Begehungen aufgenommen und ausgewertet.
 
Im Rahmen der Vorauswahl wurden auch Wartungsprotokolle von Kunden des Abwasserverbandes "Untere Döllnitz" ausgewertet. Die Verbandsmitarbeiter haben den o.g. Instituten einige Kleinkläranlagen empfohlen, mit in das Projekt aufzunehmen.
 
Unsere Kunden erhalten in den nächsten Tagen ein Infoschreiben zum Projekt, mit der Bitte sich daran zu beteiligen. Sie erhalten bei einer kostenlosen Vor-Ort-Begehung die Möglichkeit, dass die Experten einen neutralen Blick auf Ihre KKA werfen.
Sie können dabei Ihre Erfahrungen austauschen, Ihre Fragen oder Probleme zur KKA stellen und mit den Fachleuten zum Anlagenbetrieb ins Gespräch kommen.

Das Projekt soll ab 18.08.2014 beginnen.
 
Ansprechpartner:
Bildungs- und Demonstrationszentrum für dezentrale Abwasserbehandlung - BDZ e.V.
Frau Antje Lange
An der Luppe 2
04178 Leipzig
Tel. 0341 / 44 23 719
E-Mail: lange@bdz-abwasser.de

bzw. erreichen Sie unsere Mitarbeiter Frau Droste und Frau Jahnke telefonisch unter 03435/66690 bzw. senden Sie uns eine Mail an info@abwasserverband.org.
 
Ihr Abwasserverband "Untere Dölllnitz"

 

Abwasser als Wertstoff? 14.07.2014
Das BDZ zeigt Möglichkeiten in einer neuen Ausstellung

Eine Ausstellung zu Neuartigen Sanitärsystemen (NASS) wurde im Bildungs- und Demonstrationszentrum für dezentrale Abwasserbehandlung - BDZ e.V. eröffnet.
Besucher können sich ab sofort zu verschiedenen Erfassungs-, Behandlungs- und
Verwertungsmöglichkeiten der Teilströme des häuslichen Abwassers informieren. Dazu
werden Trocken-, Separations- und Vakuumtoiletten, Grauwasseranlagen und ein Modell
einer Schwarzwasseraufbereitungsanlage gezeigt.

Ergänzend steht eine webbasierte Präsentation der verschiedenen Systemlösungen zur
Verfügung. Auf einem Touchscreen kann sich sich der Besucher selbstständig mit der
Thematik beschäftigen: Er lernt die verschiedenen Fachbegriffe kennen, kann die häuslichen
Abwasserströme und deren Behandlung und Verwertung verfolgen und findet Kontaktdaten
von entsprechenden Lehr- und Forschungseinrichtungen und aktuellen Pilotprojekten in
Deutschland. Eine auf dem Dach der Ausstellungsfläche installierte Photovoltaikanlage liefert
den notwendigen Strom.

Die Ausstellung ist sowohl für das Fachpublikum als auch für den interessierten Privatbürger
gedacht (Bitte um telefonische Voranmeldung!) und wird für die Aus- und Weiterbildung
genutzt werden.

Auch kann sie jederzeit um die Präsentation weiterer Technologien erweitert werden. Die
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) förderte im Rahmen des Projektes „Qualifizierung
und Vernetzung von Fachleuten im Bereich zukunftsfähiger Siedlungswasserwirtschaft“ die
Konzeption und den Aufbau dieser Ausstellung. Projektpartner sind die Bauhaus Universität
Weimar, die Otterwasser GmbH und PlaNatur.
 
Kontakt:
BDZ e.V.
An der Luppe 2
04178 Leipzig
Tel: 0341-4422979
Fax: 0341-4421748
Mail: info@bdz-abwasser.de
Homepage: www.bdz-abwasser.de
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"


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