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Rückblick - Grünes Klassenzimmer zur Landesgartenschau 2006 in Oschatz 23.11.2006
.... sie dauerte nur einen Sommer, aber sie war wunderschön!

Die Rede ist von der Landesgartenschau Oschatz 2006.
Getreu ihres Mottos: "Hier blüht Sachsen", hat sie unsere schöne Stadt zum Erblühen gebracht und Oschatz auch weit über die Grenzen Sachsens bekannt gemacht. Viele fleißige Helfe haben dazu beigetragen, dass sie gelingen mag: große und kleine, bekannte und weniger bekannte, manche sehr medienwirksam, viele still.

Auch der Abwasserverband "Untere Döllnitz" hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Landesgartenschau gerade bei den Kleinsten stets ein Besuchermagnet war.

Im "Grünen Klassenzimmer", eigens von den Organisatoren der Landesgartenschau für Schulklassen eingerichtet, hatte der Abwasserverband "Untere Döllnitz" sein "Labor unter freiem Himmel" aufgestellt. Regelmäßig haben die Mitarbeiter der Kläranlage Oschatz hier insgesamt über 700 Kindern und Jugendlichen der Altersstufe 6 bis 18 Jahre typische Fragen nach dem  "Wie geht eigentlich....?" beantwortet und rund ums Abwasser informiert.

Was passiert mit dem Wasser, wenn ich die Toilettenspülung benutze? Wie kommt es in die Kläranlage? Wer macht es wieder sauber? Und vor allem, wie?

Was war das für ein "Ooh!" und "Aah!", was für ein Geschubse und Gedränge gerade unter den jüngsten Besuchern, wenn unter dem Mikroskop die kleinsten Mitarbeiter der Kläranlage Oschatz bei ihrer unermüdlichen Arbeit beobachtet werden konnten.

Was für ein Staunen, wenn man hört, warum Ratten sich bei manchen Menschen wohl fühlen, warum man keine Haare in die Toilette werfen darf und warum nichts, außer dem Toilettenpapier und das, was man damit abwischt, in die Toilette gehört.

Erfreulich war auch das umfangreiche Wissen unserer kleinen Mitbürger darüber, was alles nicht in die Toilette gehört. Und dieser oder jener Knirps wird wohl zukünftig Mutti und Vati darauf aufmerksam machen, dass die Toilette besser nicht mit einem WC-Reiniger geputzt wird, weil dadurch nämlich die kleinsten Mitarbeiter der Kläranlage sterben .... unsere fleißigen Bakterien.

Tag der offenen Baustelle in Schmannewitz 13.09.2006

Der Abwasserverband "Untere Döllnitz" realisiert derzeit zusammen mit den Firmen ADW Ingenieurtiefbau GmbH und Steinzeug Abwassersysteme GmbH in Schmannewitz die Baumaßnahme "Neubau eines DN 250 Schmutzwasserhauptsammlers". Bei diesem Bauvorhaben wird, erstmalig im Verbandsgebiet, ein Rohrvortriebsverfahren angewandt, bei dem die Kanalrohre mittels eines Pressverfahrens verlegt werden, ohne dass das Erdreich bewegt werden muss. Dieses Verfahren ist geräusch- und emissionsarm und dient, durch die zielgenaue Bohrung, dem Schutz der Natur. Und bei Bohrungen unter Straßen, kann der Verkehr ungehindert weiterfließen.

Ein Blick in den Pressschacht beim Pilotvortrieb und dem Verpressen des Steinzeugrohrs

Am 13.09.06 hat der Abwasserverband "Untere Döllnitz" bei einem "Tag der offenen Baustelle" dieses Verfahren interessierten Fachleuten und Bewohnern von Schmannewitz vorgestellt. Im Hotel "Wiesenhof" wurde zu einem Fachvortrag über das Verfahren, die Baumaßnahme und den Bauverlauf geladen. Herr Streubel, der Geschäftsführer des Abwasserverbandes "Untere Döllnitz" und Frau Christel Flittner, kay account manager der Fa. Steinzeug Abwassersysteme GmbH haben vor Vertretern von Abwasserverbänden, der Umweltbehörde, Planungs- und Ingenieurbüros und Mitgliedern der Stadt- und Gemeindeverwaltungen des Verbandsgebietes referiert.
Bei der anschließenden Baustellenbegehung wurde das Verfahren vor Ort vorgestellt.

Geschäftsführer Frank-Peter Streubel beim Fachvortrag zum Bauvorhaben

Gäste und Teilnehmer beim Blick in den Pressschacht

Aber auch interessierte Schmannwitzer Bürger haben sich an diesem Tag über das Verfahren und die Bauweise informiert. An den aushängenden Trassenplänen wurde mit Interesse der Bauverlauf betrachtet und heftig darüber diskutiert. Viele Fragen wurden an diesem Tag gestellt: Wird mein Grundstück auch angeschlossen und wenn ja, wann? Warum wird dieses Verfahren angewendet? Wie funktioniert es? Wie lange dauert der gesamte Bauverlauf?
Diese und viele weitere Fragen wurden durch die Mitarbeiter der baubeteiligten Firmen und des Abwasserverbandes gern beantwortet.

Geschäftsführer Frank-Peter Streubel erläutert interessierten Bürgern den Bauverlauf

Reinhard Strauß (Mitarbeiter des Abwasserverbandes) beantwortet Fragen von Bürgern



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