Kläranlage Oschatz
Kläranlage Naundorf
Kläranlage Borna
Kläranlage Dahlen


Schlechte Noten für Döllnitz und Dahle 22.08.2011
Eher wohl eine schlechte Note für den Artikel der OAZ vom 17.08.2011. Aus der Pressemitteilung der Grünen-Politikerin Kallenbach (www.gisela-kallenbach.de) vom 29.07.2011 fehlen die wesentlichen Bestandteile, nämlich, was es eigentlich auf sich hat mit dem Guten Zustand der Gewässer und was dabei die ökologische, chemische, morphologische usw. Beschaffenheit zu bedeuten haben.

Richtig ist, dass Döllnitz und Dahle und die anderen Gewässer des Oschatzer Raums hinsichtlich der ökologischen Bewertungskriterien schlecht oder unbefriedigend eingeschätzt worden sind. Das heißt, in den Gewässern ist die Zusammensetzung der vier Qualitätskomponenten Fische, wirbellose Tiere, Plankton und Wasserpflanzen nicht dem entsprechend, was sich die Wissenschaft unter nur geringfügig von der natürlichen Situation abweichenden und ohne menschliche Eingriffe veränderten Gewässern vorstellt.

Nur – wo gibt es denn noch solche Gewässer? Die DDR hat den Hochwasserschutz und die landwirtschaftliche Flächennutzung in den Vordergrund gestellt und so wurden begradigte Hochwasserautobahnen geschaffen und alles das, was Ökologie hervorbringen kann, wie Mäander, ein unterschiedlich strukturiertes Gewässerbett, Bewuchs im Gewässer usw. usw. beseitigt. Und diese heute vorgefundene Situation sollte auf keinen Fall von jetzt auf gleich wieder umgestoßen werden, weil das Datum 31.12.2015 von der EU gesetzt ist.

Und um Gottes willen, lasst den Umweltminister nicht noch ein Programm aufstellen! Nicht nur der Abwasserbereich hat wirklich genug damit zu tun, die vielen schon laufenden Programme abzuarbeiten und diese sollten wir erst einmal mit aller Konsequenz zu Ende bringen.

Wie gut wir dabei in Sachsen vorankommen und wie breit das Tätigkeitsfeld ist, davon konnten sich z.B. die Teilnehmer der Informationsveranstaltung des Landesamtes für Umwelt, Geologie und Landwirtschaft und der Ingenieurkammer Sachsen im knackevollen größten Hörsaal der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden zu Beginn diesen Jahres überzeugen. Hochwasserschadensbeseitigung, Strukturverbesserungen, Morphologie, ingenieurbiologische Bauweisen – das waren direkte Gewässerthemen, Erosionsminderungsmaßnahmen und Beratungsprogramme für die ökologische Landwirtschaft – das waren Landwirtschaftsthemen.

Wer also meint, der Umweltminister und sein Team und die vielen – auch ehrenamtlich – im Bereich Handelnden verschließen die Augen vor irgendetwas, der war die letzten Jahre entweder nicht hier oder geht seinerseits mit geschlossenen Augen durch die Lande.

Streubel
Geschäftsführer
Abwasserverband „Untere Döllnitz“ 

Hortkinder zu Besuch auf der Kläranlage Dahlen 19.07.2011
32 Kinder aus Dahlen und der Umgebung besuchten am 19.07.2011 die Kläranlage Dahlen.
 
Herr Banachowicz und Frau Harnapp erläuterten den Steppkes wie schmutzig das Abwasser auf der Kläranlage ankommt, wie es durch Mikroorganismen gereinigt wird und wie sauber es in die Dahle abfließt.
 
Die Kinder der 1. bis 4. Klasse konnten unter dem Mikroskop Amöben, Bakterien und Geiseltierchen beobachten. Besonders interessant waren die Blicke in die großen Belebungs- und das Nachklärbecken. Die Schüler stellten fest: "Hier riecht es zwar nicht gut aber man kann ganz viel entdecken."
 
Zum Abschluss stiegen alle Kinder die Treppe zum Schlammstapelbehälter hinauf und hatten einen Überblick über die gesamte Kläranlage.
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"

Hortkinder zu Besuch auf der Kläranlage Oschatz 12.07.2011
Am 12. Juli 2011 besuchten 60 Hortkinder im Ferienprogramm die Kläranlage Oschatz.
 
Herr Banachowicz erläuterte den Schülern der Klassen 1 bis 4, wie das Abwasser auf der Kläranlage Oschatz gereinigt wird. Die Schüler nutzen die Gelegenheit und stellten viele Fragen an den Abwassermeister.
 
Weitere Höhepunkte im Ferienprogramm sind bei schönen Wetter natürlich die Badeausflüge in das Schwimmbad nach Strehla und in das Erlebnisbad Platsch - mit einem Blick hinter die Kulissen.
 
Ihr Abwasserverband "Untere Döllnitz"

Starkniederschlag in der Region Oschatz 11.07.2011
In der Nacht von Sonntag zu Montag fielen 47 Liter Regen pro Quadratmeter, das entspricht in etwa der durchschnittlichen Regenmenge im gesamten Monat Juli und 10 Prozent der gesamten Niederschlagsmenge im Jahr.

Der größte Anteil der Wassermassen wurde durch die Kanalisation zu den Klärwerken im Verbandsgebiet gespült. Die Regenrückhaltebecken in Oschatz und in Dahlen stauten die Wassermassen ein und geben diese nach und nach wieder ab, dadurch wurde zum Regenzeitpunkt die Kanalisation entlastet (vgl. Kurven der Diagramme Regenrückhaltebecken).

Besonders gut sichtbar ist das plötzliche Eintreten des Regenereignisses in den Kurven der Diagramme.

RRB Busbahnhof Dahlen          RÜB Am Stadthaus Oschatz           RRB Lonnewitz

Von 23.00 bis 0.00 Uhr fielen in Oschatz 24,7 Liter Regen pro Quadratmeter. In dieser Zeit flossen 40 Liter pro Sekunde in das Regenüberlaufbecken Am Stadthaus in Oschatz und wurden gespeichert.

Die Kanäle des Abwasserverbandes "Untere Döllnitz" werden mindestens für einen 2-Jahres-Regen und die Regenrückhaltebecken für einen 5- oder 10-Jahres-Regen ausgelegt. Das Regenereignis der vergangenen Nacht überschritt diese Werte bei Weitem.

Die Anlagen des Verbandes haben die enormen Wassermassen ohne größere Probleme bewältigt, die vorhandenen Überstauereignisse waren für die Regenmengen völlig normal.

Bei Schäden, die durch Überstauereignisse entstanden sind, sollten die Verbandsmitarbeiter schnellstens informiert werden.
 
Hier finden Sie Hinweise vom Deutschen Wetterdienst zu Stark- und Dauerregen.

Abwasserverband "Untere Döllnitz"


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